JobTweet - Jobs bei Twitter finden

Nachdem ich mich ein paar Tage lang um anderweitige Privatangelegenheiten gekümmert habe, will ich euch mit ein paar neuen Blogbeiträgen von mir versorgen. Dieses Mal geht es um eine Jobsuchmaschine für Twitter namens JobTweet. Von vornherein sei es gemerkt, dass man mit Twitter immer mehr alltägliche Dinge anstellen kann. Neben der Paketverfolgung, der Branchenbuchsuche nun auch die Jobsuche mithilfe des Microbloggingdienstes ????. Die Zeichen davor bedeuten Twitter auf Chinesisch ;-). Gleich auf der Startseite von Jobtweet.de heisst es, es ginge um eine Jobsuchmaschine und BIO-Suche, was ich mit Vergnügen erprobt habe. Diese Jobsuchmaschine für Twitter ist derzeit auf vier internationale Sprachen wie Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch ausgebaut und bietet sowohl den Arbeitnehmern als auch den Arbeitgebern eine Anlaufstelle bei der Suche nach Jobs.

Ich weiss natürlich, dass die meisten Webuser dennoch in Google suchen werden. Dennoch hat es sich gelohnt, JobTweet auszutesten und den eigenen Horizont zu erweitern. Man kann dort nach Jobs suchen, als Arbeitgeber agieren, sprich Jobs twittern lassen und einen Jobgesuch aufgeben sowie auf der Bio-Suche gehen. Wenn man einen Job sucht, soweit dieser dort auch zu finden ist, tippt man einfach die Berufsbezeichnung in das Suchfeld und dabei werden einem Nutzer auch Suchvorschläge angezeigt wie man es bei Google kennt.

Suchtreffer bei JobTweet

Auf der daneben stehenden Abbildung seht ihr diverse Suchtreffer und unter jedem Suchergebnis gelangt man dann zum eigentlichen Job-Tweet. In meinen Augen ist das eine sehr praktische Sache und in Zeiten von Web 2.0 könnte dies durchaus einen Zuspruch bei den Internetnutzern finden. Ich sage “könnte”, weil ich nicht genau weiss, wieviele Webuser JobTweet.de bisher nutzten und ob diese auch dadurch einen Job finden konnten.

Beim Annoncieren gefällt es mir, dass man es so einfach wie möglich anstellen kann. Man weiss ja vorher, was man arbeiten will, also gibt man auch diese Tätigkeit an. Danach folgen der Ort, der Link zu einem Bewerberprofil z.B. bei Xing oder ähnlichen Social Sites und dann wäre eine Kontaktmöglichkeit des Suchenden nicht zu vergessen.

Natürlich wäre es falsch, sich anschliessend hinzusetzen und die manuelle Suche nach einem Job einzustellen. JobTweet könnte die eigenen Jobrecherchen nur erweitern. Ich habe mich dann auch in den Konditionen für Arbeitgeber umgeschaut und muss sagen, dass die Tatsache der Jobtweet-Erscheinung in solchen Diensten wie JobTweet, Twitter, Friendfeed, Identi.ca und Jaiku einen viel grösseren Arbeitsmarkt für Arbeitgeber darstellt. Wenn man schon im digitalen Zeitalter lebt, sollte man es vielleicht auch voll und ganz auskosten, in welcher Richtung auch immer. Nun möchte ich abschliessend auch die Profil-Suche erwähnen. Ich habe es gerade getestet und meinen Nachnamen eingegeben, wobei die Bio-Suche durch solche Suchquellen wie Twitter, Tweepz, Tweetsearch und Google unterstützt wird. Dennoch geht es hierbei um die alleinige Twitter-Profilsuche. Es ist sicherlich nicht so stark wie die gängigen Personensuchmaschinen, aber kann genutzt werden. An dieser Stelle beende ich meinen kleinen Einblick in die Jobsuchmaschine JobTweet und bevor ich zum nächsten Thema übergehe, werde ich ein paar weitere Posts aus der Blogosphere verlinkt.

Übrigens betreibt JobTweet auch ein eigenes Blog und es wird unter jobtweet_de gezwitschert. Für Firefox-Anwender gibt es sogar ein Addon für die Twittersuche nach Jobs.

Personalberater-blog.de ebenfalls meiner Meinung, dass man diesen Dienst als Dienstleister eventuell nutzen könnte

Online-Artikel.de gab weitere Background-Infos über JobTweet bekannt

Markus-Arlt.de mit einer interessanten News zu JobTweet

  • Was haltet ihr eigentlich von JobTweet?
  • Nutzt ihr das Internet für die Jobsuche?

by Alexander Liebrecht

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24 Comments
  1. […] “Ich habe mich dann auch in den Konditionen für Arbeitgeber umgeschaut und muss sagen, dass die Tatsache der Jobtweet-Erscheinung in solchen Diensten wie JobTweet, Twitter, Friendfeed, Identi.ca und Jaiku einen viel grösseren Arbeitsmarkt für Arbeitgeber darstellt.” Mehr… […]

  2. Interessante Sache Job finden mit JobTweet. Leider bzw. Gott sei Dank habe ich kein Bedürfniss dafür – trotzdem gut zu wissen.

  3. Stolperte soeben auf den tollen Blog von Dir – echt nett Deine Artikel.

    Ich wusste bis dato noch nichts von den zusätzliche Features von twitter. Werde ich mir gleich ansehen…. Danke!

  4. Noch nie davon gehört, danke für den Link. 🙂

    Von einem Bekannten hab ich mal gehört, dass er einen Jobantrag über Twitter bekommen hat, was ich schon ziemlich kurios fand. Und jetzt gibt es einen eigenen Dienst dafür. 😀

  5. Also ich finde die Idee nicht schlecht, wobei es dieses aber schon viele mal so gibt, denn auch Jobtweet zieht seine Ergebnisse aus den verschiedenen Jobportalen
    .-= jan´s last blog ..Balkonsanierung an einem Tag =-.

  6. @Netty,
    Ich bin auch immer froh, wenn ich bei der Jobsuche in Google schnell fündig werde. Die Möglichkeiten von JobTweet schaute ich mir aber an und der Nutzen besteht auf jeden Fall. Ich habe natürlich nicht alle Berufsbezeichnungen bei der Suche eingegeben.

    @Stefan,
    Danke und jepp, ich lerne selbst von Zeit zu Zeit Neues über Twitter und solange Twitter sich weiterentwickelt und lebt, werden neue Dienste aus dem Boden gestampft. Gut für uns Nutzer 🙂

    @Daniel Schilling,
    Wahnsinn oder!? Was man nicht alles mit dem Gezwitscher erreichen kann. Aber derzeit sind diese Möglichkeiten noch beschränkt und entwickeln sich Stück für Stück weiter. Ich bin gespannt, was uns Twitter in den nächsten 2-3 Jährchen präsentieren wird.

    @Jan,
    sicher nutzt der Dienst JobTweet diverse Datenbanken. Wie es dort stand, wird Twitter und ein paar andere Quellen bei der Suche abgegrast. Und die Tatsache, dass die Personaldienstleister zu entsprechenden Konditionen in JobTweet annoncieren können, kann diesen AN-Rekrutierern womöglich dienlich werden.

  7. Eine tolle Möglichkeit auch für Menschen mit Behinderung, um bei steigender Anzahl von Jobtweets in Echtzeit darauf reagieren zu können.

    Mal sehen, was Twitter für uns noch bereit hält.

  8. Die obige Erläuterung finde ich sehr gut. die JobSuche bei Twitter finde ich eine Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin. Auf XING habe ich es schon probiert, auch nicht schlecht.
    Ich glaube, daß es gerade in dieser Situation (keine Arbeit) besonders wichtig ist, den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern aktive Jobsuche zu betreiben und verstärkt Zeit in wirkungsvolle Bewerbungsmassnahmen zu investieren. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Und es gibt auch sehr hilfreiche Software-Programme, die einem bei der Jobsuche sehr behilflich sein können, z.B. eines hat mir besonders geholfen und zwar der sogenannte JobThinder. Dies ist ein vollautomatisches JobSuchProgramm, daß beinahe alle Aufgaben bei der Bewerbung übernimmt, von der Recherche nach allen gemeldeten offenen Stellen (natürlich auch nach allen Firmen für die Initiativbewerbung) bis zur automatischen Erstellung von Bewerbungsbriefen und nutzt auch moderne Bewerbungsformen, wie z.B. die automatische Versendung von Bewerbungsmails, und noch vieles mehr. Außerdem kann unter http://thinder.net eine kostenlose Testversion herunter geladen werden. Ich hoffe, daß ich zumindest einigen JobSuchenden einen kleinen Hoffnungsschimmer geben kann.

  9. @Mensch,
    an diesen Aspekt habe ich bisher nicht gedacht, aber ja doch, wenn die Tweets die Überhand gewinnen, sollte man alle Möglichkeiten für einen besseren Überblick nutzen.

    Ich denke, dass Twitter und daraus resultierende externe Anwendungen und Dienste noch massenhaft Freiraum haben, sich zu entwickeln.

    @Andreas Maier,
    auf jeden Fall sollte man alle verfügbaren Suchquellen nach einer Stelle abklappern. Hier bekommt der Spruch: “Wer suchet, der findet” einen Touch an Wahrheit ;-).

    Deinerseits vorgeschlagene Software ist wiederum nicht ganz kostenlos, wobei diese kostenlose Basis-Version mit Sicherheit eingeschränkt ist.

    Und in Zeiten der Arbeitssuche möchte man mit so wenig wie möglich Kosten zu tun haben. Das ist leider so. Allerdings gibt es solche und solche Ansprüche.
    .-= Alex´s last blog ..Beispiele, um den Wunscharbeitgeber zu finden =-.

  10. Eine konnte ich aber feststellen das vieles nur noch über Vermittler läuft, die ganze Sache Personalgespräche etc wird ausgelagert
    .-= jan´s last blog ..Nasenbluten Ursachen =-.

  11. Interessanter Artikel. Man muss aber die Denkweise der Menschen irgendwie umstellen, das ist das schwerste. Wenn ich nach Stellenangebote online suche, dann immer in dieser Reinfolge: 1. Agentur Arbeit 2. Monster 3. Lokale Zeitung…

  12. Was viele nicht wissen: ca. 15 % aller Stellen werden über Initiativbewerbungen vergeben, Vitamin B immer noch bei 20-25%, nimmt aber ab. Da hilft das beste Tweet-Tool auch nicht weiter.

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