Genau diese Frage steht derzeit im Mittelpunkt eines EU-weiten Sozialforschungsprojekts. Sozialwissenschaftler wollen herausfinden, welche Chancen und Risiken Kinder und Eltern in der Internetnutzung sehen. In fast allen EU-Ländern sollen rund tausend Interviews zu dem Thema geführt werden.

Was denken Kinder über das Internet? Was für Risiken birgt es und welchen Gefahren werden Menschen durch es ausgesetzt? Was für Möglichkeiten schafft es? Fragen über Fragen, die die Wissenschaftler des Projektes EU Kids Online beantworten wollen. Dazu wollen Sonia Livingstone, Projektleiterin und Sozialpsychologin an der London School of Economics and Political Science, und ihre Kollegen in den kommenden zwei Jahren Befragungen durchführen. Die Forscher wollen untersuchen, welche Onlinerisiken es gibt, welches Ausmaß und welche Folgen sie haben. Ziel ist, Handlungsvorschläge für die Politik zu erarbeiten sowie “der Medienpanikmache zu begegnen”.

Erste Ergebnisse wollen die Forscher im Jahr 2010 präsentieren. Finanziert wird die Studie von dem Programm “Sicheres Internet” des europäischen Parlaments. Bereits Anfang 2008 wurde von dem Projekt eine Studie veröffentlicht, für die Kinder und Jugendliche in 21 EU-Ländern zu ihren Aktivitäten in sozialen Netzen befragt worden waren. Studien werden im Onlineshop der Danto GmbH zwar nicht veröffentlicht, jedoch wird hier besonders auf die Sicherheit beim Einkauf im Internet geachtet. Die Danto GmbH steht für sicheres einkaufen im Netz; preisgünstig und mit gleichzeitig hoher Qualitätsgarantie.

Wie bedeutend eine weitere Studie aus EU-Reihen nun aber wirklich ist und wie die Politiker damit umgehen, wird sich im kommenden Jahr herausstellen. Wenn sich der Rummel um Frau von der Leyens Internetsperren gelegt hat, wird auch diese Studie und ihre vielleicht sinnvollen Erkenntnisse schnell wieder in der Versenkung verschwinden.

Wie findet ihr eine Unterschrift unter den Blogposts?

View Results

Loading ... Loading ...

by Florian König

Hinterlasse einen Kommentar, wenn du magst!

COMMENTS (28)

  • Thomas

    Das Problem ist: Solange solche “alten Säcke” da sitzen und entscheiden wird sich weder an der Sicherheit noch an der Benutzerfreundlichkeit was ändern. Ich denke die Politiker sind im Schnitt zu alt und können wenn überhaupt den An und Aus Knopf des Rechners finden wenn überhaupt. Am Ende wird man noch ne Steuer für Internetnutzung bezahlen…

  • JPanther

    Ich hab erst seit 9 Monaten Internet.
    Für mich hat sich einiges verändert. Früher sagte ich das ich das alles nicht brauch, doch mittlerweile ist es ein unverzichtbares (oder zumindest sehr schwer vorstellbares) Netzwerk.

    Für mich hat sich eine Welt zu schnellem Wissen geöffnet. Außerdem nutze ich es als Kommunikationsplattform.

  • Alex

    @Thomas,
    gibt es nicht jemanden aus der deutschen politischen Ebene, wer auch bloggt oder twittert? Das muss man irgendwo nachschauen..

    Aber im Grossen und Ganzen ist es wahrscheinlich so. Nur haben diese Politiker auch eigene Kinder, welche sich mit dem Internet freizeit-mässig befassen und kommt es doch sicherlich beim Abendbrot zu internetbezogenen Gesprächen oder!?

    Ich finde, dass das Thema Internet, in einer Familie so früh wie möglich angesprochen werden muss. Bevor die Kids vor dem PC noch Blödsinn machen und etwa süchtig werden.

    Solange ein Teenager nicht volljährig ist, haben die Eltern das Sagen. Klingt krass, aber ist so;). Da hätte ich doch als Internet-Versierter das Internetverhalten meiner Kinder locker und mit mir bekannten Mitteln überwachen können;).

    So sehe ich das..

    @JPanther,
    wenn ich es mit mir vergleiche, habe ich damals mit AOL 7.0 oder 8.0 angefangen. Das war vll. vor 10 Jahren oder so. Da fand ich es auch einfach nur geil, auf Gutdeutsch gesagt.

    Anfangs war nur viel Surfen und Chatten angesagt und jetzt mache ich es nur im Sinne des Bloggings, des Networkings und neuerdings auch bissl Twittern;).

    Mit ansteigendem Alter ändern sich auch die Bedürfnisse an das Internet und auch die Internettechnik wird ausgereifter und niemand sich einen 52k-Modem antun muss, aber das gibt es trotzdem noch, leider;(.

    Für alle Schulgänger ist das Internet das Beste, was einem passieren kann, wenn man alle Informationsmedien zusammenfassen dürfte. Auch wenn es mir bekannt ist, dass an manchen UNIs in Deutschland z.B. solche Quellen wie die freie Enzyklopedie Wikipedia nicht zugelassen sind.

    Es wird Zeit, dass sie auch moderiert wird.
    Grüsse..

  • Alex

    @Schocker Blogger,
    Unrecht hast du nicht und das geht schneller als man denkt. Bei solchen Persönlichkeiten ist es besser, dass man das Internet als Solches einfach nie kennen/kaum nutzen würde.

    Schlimm wäre das nicht, sowas hätte dann ganz andere Vorteile wie z.B. massenhaft Freizeit, welche man mit Freunden/in verbringen könnte.

  • Thomas

    @alex ich habe die Kindersicherung installiert..jetzt muß ich nur noch warten bis meine Tochter älter wird 😉 Ne im Ernst: es ist wie immer: Die Kleinen Rotzer sind uns als Ältere immer in Schritten vorraus, das war schon bei uns so und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Deswegen irgendwelche Seiten blocken oder deaktivieren lassen? Nein! Es wird immer ein Weg gefunden sich irgendwie zu welchen Daten Zugang zu verschaffen. Und… Die Jungen Hüpfer werden immer besser..

  • Florian König

    @alex,

    habe entdeckt, dass die FDP Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin bloggt. Ihr Blog heißt Eurofighter. Dient zum größten Teil natürlich der Werbung für ihre Partei. Aber wenigstens mal eine etwas jüngere Abgeordnete, die das Internet zu schätzen/nutzen weiß.
    Brigitte Zypries bloggt anscheinend auch; habe ihren Blog aber noch nicht gefunden.
    Denke auch, dass da Internet ein wichtiges Kommunikationsmittel unserer Zeit geworden ist; obwohl es natürlich auch Nachteile gibt, wie Schocker Blogger schon erwähnt hat.

  • Thomas

    @Florian bei den meist prominenten Bloggern, Twittern oder Facebookern steckt garantiert eine Agentur dahinter da könnte ich meinen A… drauf verwetten

  • Alex

    @Thomas,
    gerade als ich in dem darunter erwähnten Politikblog zu den Kommetaren gelangen wollte, waren mein Browser und WinVista aufgehangen und ich musste die Schnur ziehen:-(.

    Ansonsten Thomas! Ja du hast völlig recht, dass die Verbote einfach noch mehr Neugier erwecken können. Vielleicht sollte man doch lieber mehr aufklären, von mir aus in dieser coolen Kids-Sprache:-)

    @Florian König,
    danke für den Hinweis zum Blog Eurofighter, aber irgendwie mochte mein Browser auf dem Blog von der FDP-Politikerin nicht so sehr und stürzte ab. Aber warum hat sie keine selbstgehostete Blogsoftware nehmen können, verstehe ich nicht!?

    Und naja immerhin war der letzte Eintrag irgendwann mal vor dem 10. Juni verfasst worden.

    Habe echt keinen blassen Schimmer, wen die dort bloggen lassen und ob das nicht ein ehrgeiziger Student im deren Interesse macht. Alles ist möglich und wir werden es nie erfahren:-)
    Grüsse..

  • T-Shirt

    Dieser Meinung bin ich auch, dass Verbote die Neugier nur noch mehr schüren.

    Vielmehr sollte man sich einmal überlegen, ob wir so auf diesem Weg nicht in eine Art Zensur schliddern.

  • Alex

    @T-Shirt,
    hast du auch einen Namen:-)? Wobei bist du hier Erstkommentierer und gleich mit Keyword. Sowas sehe ich überhaupt nicht gerne, dass muss ich schon sagen.

    Also Verbote bringen rein gar nichts und für den deutschen Staat ist das vielleicht eine schnelle Lösung, anstatt mehr aufzuklären, was wahrscheinlich mit Kosten verbunden ist. Wie dem auch sei. Ändern können wir an dieser Geschichte nichts und wenn ein Gesetz public gemacht wird, dann erst recht nicht.
    GRüsse..

  • Florian König

    News: Gestern hat der Bundestag das Gesetz zur Erschwerung des Zugangs auf pornografische Seiten beschlossen. Jedoch ist der Gesetzesentwurf noch “entschärft” worden. Wichtigste Änderung: Ein Artikel nach dem eine Löschung von Inhalten der Sperrung vorzuziehen sei. Danach sollen Webseiten nur dann in die Sperrliste aufgenommen werden, wenn “zulässige Maßnahmen, die auf die Löschung des Telemedienangebots abzielen, nicht oder nicht in angemessener Zeit erfolgversprechend sind.”
    Die Onlinepetition der Bürger hatte keine bzw. kaum Wirkung auf die Politiker…

  • Alex

    @Florian König,
    die Politiker scheint es sicherlich nicht zu interessieren, welche Meinung das Volk zu dieser Thematik hat. Aber wenn solche Gesetze gegen pornografische Seiten abgeschlossen werden, was ja voll in Ordnung ist, werden dann auch andere Seiten/Blogs schnell in irgendwelchen Filtern der Gesetzemacher landen können. Ein kleines Vergehen und schon ist es soweit. Ob das alles für die Internethgemeinde gut ist, kann ich mir nicht denken und der Staat könnte dabei dann auf den Geschmack kommen und einfach kreuz und quer abmahnen und sperren, oder!?

    Zum Glück leben und bloggen wir nicht in China, wo es mit der Redefreiheit ganz schlimm ist, falls überhaupt da was geht..
    Grüsse..

  • Klaus

    Hab kürzlich ein sehr interessantes Buch in diese Richtung entdeckt: “Paralleluniversum Web 2.0” von Hans G. Zeger – darin beschreibt er wie das “Paralleluniversum” Web 2.0 unsere Gesellschaft verändert und erobert und erklärt Grundlagen, Ziele und Geschäftsmodelle dessen.
    Also ich bin gerade dabei es zu lesen und verschlinge es förmlich!

  • Alex

    @Klaus,
    von dem Buch hörte ich bisher nichts, aber kann es mir schon denken, wie das Internet und Web die derzeitige Gesellschaft verändert und dabei ist es noch gerade mal der Anfang.

    Es gibt nun mal zwei Welten, Online und Offline, die miteinander nicht zu vergleichen sind. Ausser der Online-Kommunikation, welche doch auf dem Verhalten der Menschen in der Offline-Welt basiert, hat alles andere eher einen Internetcharakter.

  • Tim Steigger

    Man muss das ganzeauch ein wenig kritisch sehen. Das Internet ist viel zu groß, als das irgendein Politiker oder sonstwer das noch kontrollieren könnte. Jeder 12 Jährige kann hier problemlos pornos oder rechtsradikales zeug und andere Sachen anschauen.
    Wenn irgendwo mal eine Seite gesperrt wird, heisst es gleich “aah, zensur, wir leben doch in einem freien land blabla”….. man muss das ganze auch mal von der anderen seite sehen.

    Tim

  • Alex

    @Tim Steigger,
    Das Web zu überwachen, geht schon mal ganz und gar nicht. Soviel Personal hat die Bundesregierung nicht. Und zweitens hast du auch recht: Jeder Webuser, welcher sich einen Internetzugang zulegt, kann auf alle möglichen Inhalten zugreifen.

    Die meisten Politiker haben wahrscheinlich Null Ahnung vom Internet und dem Web überhaupt. Ich bin der Meinung, dass man zum Beispiel die Kinder zuhause eher über das Internet und sowohl ein paar Gefahren als auch positive Effekte, welche davon ausgehen, informieren sollte. Es ist immer noch besser als das Internet den Kids und der Jugend zu verbieten, was doch völliger Schwachsinn ist.

    Ich persönlich bin zwar ein lediger Single, aber wenns nach mir geht, würde ich meinen eigenen Kindern soviel es geht über dieses Medium beibringen, damit man sich mit der Materie auskennt. Alles andere wie Verbote, Überwachungen etc. schmeckt mir irgendwie nicht .-)

  • Alexey

    pah…. das Internet überwachen…. so wie ich die Politiker kenne, geht es irgendwann los, das Verbote ausgesprochen werden und Seiten gesperrt werden… und irgendwann läufts heir wie in China

  • Alex

    @Alexey,
    also China ist mit BRD schon mal wenig zu vergleichen, aber wenn die deutsche Regierung einfach so querbeet Webseiten sperren lassen würde, dann mal wieder aus Unwissenheit. So ist es doch immer: Wovor man Angst hat, akzeptiert man erst gar nicht und die Wahrheit juckt da niemanden mehr.

    Sag einem Kleinkind, man darf dies und jenes nicht machen, macht das Kind es trotzdem. Also ich denke mal, dass man nur mit Aufklärung weiterkommt. Leider gibt es noch soviele Menschen, welche das Internet verachten. Man darf nicht zu viel Mist im TV sehen und sich lieber selbst ein Bild von Web und Internet machen.

    Ich sehe es nachwievor so, dass es zwei völlig verschiedene Welten sind, offline und online. Die Offline-Welt akzeptiert das Web nicht wirklich, weil es einfach an positiven Online-Erlebnissen mangelt.

    @Alberto,
    das wäre das Dümmste, was unsere Regierung machen würde, einfach die Augen schliessen und bums, gesperrt. Wäre aber der einfachste Weg, ohne wissen zu wollen, was wirklich dahintersteckt. Solch eine Vorgehensweise hierzulande kann ich mir derzeit auch nicht vorstellen.

Write Your Review

Your email address will not be published. Required fields are marked *

CART

CMS-Produkte und Webseitenerstellung via Bolt CMS ab 150-500 EUR inkl. MwSt. Ausblenden

X