Artikelserie: ImpressCMS – Installation und Grundlegendes

This entry is part 1 of 4 in the series ImpressCMS

Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks! Es ist wieder soweit und ich habe ein OpenSource CMS namens ImpressCMS entdecken können. Diese Beiträge, die darüber erscheinen werden, werden eine ganze Artikelserie ausmachen, da ich mich dafür entschieden habe.

Das ImpressCMS  ist in der Version 1.3.7 erschienen und kann heruntergeladen sowie installiert werden. Dieses CMS war zwar etwas heikel, weil viele Sachen nicht auf Anhieb klappen wollten, aber ich habe mich wie immer durchgebissen und ich habe bei mir auch feststellen dürfen, dass wenn ein CMS von Beginn an schwer ist, dass es dann später nach der langen Einarbeitungsphase umso mehr Spass machen kann oder auch wird. So erging es mir in den letzten 4 Tagen mit dem ImpressCMS.

Dieses Open-Source CMS ist in meiner Augen gut und man kann es durchaus für ein gutes Portal einsetzen. Für das CMS sind etliche Module und Themes existent, die man mitunter auf der deutschen Seite unter Impresscms.de bekommen kann. Ich habe etwas höher diese Seite gerne verlinkt. Die Handhabung des CMS ist etwas gewöhnungsbedürftig und wenn man von WordPress kommt, wird es anfangs recht schwer sein, denn man muss sich in erster Linie an alles gewöhnen. Ich habe mit dem ImpressCMS 1.3.7 dieses junge Portal umgesetzt. Im Portal habe ich solche Module installiert, wie das Blog, Artikel, News, Content, CMS, Kategorien und Tagging, Forum, ein Linkverzeichnis, Glossar, FAQs und den Katalog.

Ich muss auch eingestehen, dass noch nicht alles zu 100 Prozent am Funktionieren ist, aber ich bekomme den Support aus dem englischsprachigen SupportForum auf Impresscms.org. Der eine Supporter aus dem Forum, der mir auf Englisch helfen konnte und bei dem ich zwei Module downgeloadet habe, Module, die man aktuell sonst nirgends bekommt, ist sehr zuvorkommend und nett. Dass die Support-Community auf Englisch ist, ist es halt so und ein deutsches Forum habe ich nicht gefunden, obwohl auf der deutschen Webseite der Macher etwas vom Forum in der Navigation zu finden ist. Wahrscheinlich gab es diese Community noch vor Jahren und eine Support-Community zu leiten, bedarf es schon einer Kunst und viel mehr Freizeit, als manche von uns haben dürfen.

Was kann ich zur Installation des ImpressCMS 1.3.7 alles sagen?

Nun ich habe das Paket heruntergeladen, lokal entpackt und auf den Webspace hochgeladen. Danach startet man den Installer und es zeigt sich eine rechte lange Installationsroutine. Bevor ich weitermache, zeige ich euch einen Frontend-Screenshot aus dem Portal mit dem Bootstrap-Theme, welches ich gestern entdeckt hatte. Ich mag solche Designs und es sieht schon mal ansprechend aus und ist nicht zu dunkel oder so etwas.

impresscms-frontend-forum

So schaut es aus. Zum Thema Themes und Designs setze ich noch einen separaten Artikel auf in der Artikelserie, die ich fortlaufend fortführen werden, wenn ich noch mehr Erfahrungen mit dem ImpressCMS 1.3.7 gesammelt habe.

In der Installationsroutine wird euer Server bzw. der Webspace auf Eigenschaften hin überprüft und es gibt ja bei jedem CMS die Servermindestvoraussetzungen. Ich musste aber bei mir PHP 5.3 aktivieren, weil die Module wie imBlogging für das Blog und imTagging ebenso für das Blog andernfalls Fehler angezeigt haben. Das war die einzige Lösung mein ImpressCMS Portal mit PHP 5.3 zu betreiben.

Ich bin ja bei All-inkl und habe dort den Managed Server, konnte mittels eines .htaccess-Eintrages PHP 5.3 auch schon auf aktiv stellen, was auch klappte. Die erwähnten Module hatten nicht mehr gemeckert und ich war sehr zufrieden, mehr als das. In der Installation wird man wie gehabt die Daten der eigenen Datenbank und die des Benutzers eingeben müssen. Dann geht man alle 12 Schritte des Installers durch und hält sich an die Anweisungen auf dem Display. Das ist schnell gemacht und besondere Sachen muss euer Webspace nicht aufweisen. Ich denke, dass man ImpressCMS sowohl bei Strato, All-inkl und auch bei ServerProfis schnell installieren können wird.

Nach der eigentliche Installation loggt man sich im Backend ein und erkundet das Dashboard. Es wird für euch alles fremde sein, doch ihr installiert eine deutsche Version, da man es so anbietet. So ist es wesentlich einfacher, mit dem ACP/Backend klarzukommen. Schaut euch genauer in allen Einstellungen sowie den Optionen um und stellt alles ein, was ihr so braucht. Ich kann euch empfehlen, mit dem Default-Editor zu arbeiten, denn es ist der einzige Editor, der etwas getaugt hat, zumindest bei mir. Es gibt noch den Ckeditor, welcher installiert werden muss. Dann sind der FCKEditor und der TinyMCE-Editor noch existent. Bei beiden hatte ich etwas auszusetzen und wechselte dann wieder zum Standard-Editor, in welchem man auch mit Zitaten und PHP-Code arbeiten können wird. Das testete ich bereits und es klappte auch.

Abschliessend kann ich sagen, dass ich mein Portal-Projekt mit dem ImpressCMS 1.3.7 dauerhaft betreiben werde, weil ich einen grossen Gefallen am CMS fand. Es kann mir nicht schaden, mal komplett über den Tellerrand zu schauen und ein neues CMS dauerhaft einzusetzen. Wenn ihr Module installiert habt, welche man hier bekommt, könnt ihr zum Beispiel das Forum das Blog, News, Artikel oder gar den Wiki zur Portal-Startseite machen, was auch funktioniert. Ich habe bei mir das Modul iForum als Startseite und so möchte ich meine Inhalte zeigen sowie präsentieren. Inhalte lassen sich als Gast ohne die URL, aber im visuellen Editor, kommentieren. So kann man auch das eigene Blog oder die Webseite gerne verlinken und falls ihr bei mir beigehen sollt, so hinterlasst doch bitte eure URL der eigenen Webseite im visuellen Editor, damit ich weiss, mit wem ich die Ehre hatte 🙂

Nun das ist der Artikel Nummer 1 dieser Serie und ich mache mir nun Gedanken wegen Teil II, welches in den nächsten Tagen hier erscheinen wird. Lasst euch gesagt sein, wenn ihr das allererste Mal mit dem ImpressCMS in Berührung kommt, seid sehr geduldig, es braucht seine Zeit und vieles wird nicht auf die Schnelle funktionieren. Wendet euch bei Schwierigkeiten an das englische Support-Forum und lasst euch helfen. Ich habe dort auch schon um die 20 Postings erzeugt und so geht es natürlich gerne weiter.

Also dann bis zum zweiten Teil dieser ausführlichen Artikelserie über das ImpressCMS 1.3.7.

by Alexander Liebrecht

 

Artikelserie: ImpressCMS – Installation von Modulen und Themes

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Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks! Eher als erwartet poste ich diesen zweiten Teil meiner Artikelserie zum Thema ImpressCMS Version 1.3.7. Hierbei handelt es sich von der Installation der Module und Themes. Das ist alles halb so schlimm und geht recht flott.

Installation von Modulen

Module für die ImpressCMS-Version 1.3 bekommt man hier. Module sind auch zugleich Erweiterungen und zu den einzelnen Modulen werde ich hier noch weitere Beiträge platzieren. Ein Modul wird heruntergeladen, lokal entpackt und mit dem Tool namens Filezilla auf den Webspace der Installation ins Verzeichnis /modules hochgeladen. Im Backend im ACP vom ImpressCMS geht man zum Module-Manager  und installiert ein Modul. Es werden dabei etliche Datenbank-Einträge gemacht. Falls ihr bei einer Module-Installation eine weisse Seite bekommt und nicht weiter wisst, aktiviert ebenfalls im Dashboard in den Haupteinstellungen das Debug-Dashboard, sodass es unter der Seite angezeigt werden kann.

So wisst ihr zumindest woher die Fehlermeldungen stammen und könnt euch damit an das englische Support-Forum wenden, wo euch auch gerne geholfen wird. Es sind wahrscheinlich um die 50 Module existent und eine Garantie, dass ein Modul einwandfrei funktioniert, gibt es leider nicht. Das ist wie mit den WordPress-Plugins, wobei das eine geht, das andere wiederum nicht mehr, weil etwas ist.

Ich musste bei den Modulen wie imBlogging(Blog im Portal) und imTagging(Tags und Kategorien im Blog) PHP 5.3 einsetzen, was ich bei meinem Managed Server bei dem Webhoster All-inkl in der Datei .htaccess mittels eines kurzen Eintrages aktivieren musste. Sonst wäre es mit den beiden Modulen gar nicht gegangen. Leider wurden die meisten Module noch 2010-2013 entwickelt und da hatten wir noch kein PHP 5.5 und 5.6. Wie das in Zukunft mit den Modulen und den gängigen PHP-Versionen sein wird, kann ich nicht sagen und hoffe, dass man dann im Webhosting immer noch mit älteren PHP-Versionen arbeiten können wird.

Module haben Optionen sowie Einstellungen und Berechtigungen bzw. Rechte, die man sich unbedingt ansehen muss. Es gibt beim ImpressCMS so etwas wie den Webmaster, das werdet ihr sein, die Nutzer und die Gäste. Für jede Gruppe gibt es Berechtigungen, die man sowohl bei den Modulen als auch in den globalen Gruppenrechten im ACP festlegen sowie einstellen kann. Ihr solltet euch damit befassen und das beste Resultat herausfinden. Ein Webmaster darf zum Beispiel alles machen und tun und hat den Zugriff auf alle Funktionen sowie Einstellungen sowohl im System, im ACP als auch bei den Modulen und Themes. Daher kann man sich danach richten, so in etwa.

Module kann man noch zur Startseite machen und ich habe in meinem frisch installierten ImpressCMS 1.3.7 Portal das iForum als Startseite, weil ich auch noch das Blog, Artikel, News, FAQs, Galerien, Glossar und den Wiki habe. Das Forum reicht für mich vollkommen und wenn ich bloggen möchte, kann ich es auch dort im Portal gerne machen. Ich zeige euch hier einen Screenshot aus der Moduleverwaltung, dem Modulmanager.

impresscms-modulmanager

Man kann Module de/installieren auch de/aktivieren. Das ist sehr einfach damit. Ihr seht in der Modulliste immer die Modulversion und ob es eine Finalversion, eine Beta-Version oder eine RC-Version sind. So weisst man, aha, so und so ist es und wenn ich ein neues gleiches Modul im Internet und auf den ImpressCMS-Seiten entdecke, kann ich gut vergleichen und bei Bedarf das Modul updaten. Module lassen sich auch im ACP im Modulmanager aktualisieren. Aber ich weiss noch nicht, wie das gemeint ist. Wahrscheinlich wir man die neuen Dateien eines Moduls auf den Server hochladen müssen und muss so das Modul im Modulmanager aktualisieren.

Immer wenn eine Modulinstallation fehlt schlägt und ihr nur eine weisse Seite angezeigt bekommt, gleich danach das Debug-Dashboard aktivieren und noch einmal installieren. Das hilft immer, zumindest kommen alle Fehlerchen ans Tageslicht und man kann damit arbeiten. Nun zu den Themes.

Installation der Themes beim ImpressCMS

Themes bekommt man hier. Ein Theme wird heruntergeladen, lokal entpackt und auf den Webspace ins Verzeichnis Themes hochgeladen. Danach geht man zum ACP/dem Dashboard oder dem Backend und geht zu den Haupteinstellungen. In diesen Optionen kann man erstmals alle vorhandenen Themes aktivieren, damit sie im Frontend zum Wechseln angezeigt werden und man kann das Haupttheme aktivieren, muss dann aber im Frontend dasselbe Theme auswählen, damit es auch geändert werden kann.

Das mit den Themes ist beim ImpressCMS 1.3.7 eine eher einfache Geschichte, aber gut, dass man überhaupt verschiedene Themes angeboten bekommt. Manche CMS haben vielleicht gerade mal das Standard Design und noch ein paar Themes. Ich kann euch das Bootstrap Design/Theme ans Herz legen. Das seht ihr hier in meinem Portal. Weitere Themeoptionen konnte ich nicht finden, sodass man das Design einmal einstellt und sich dann auf die Ausgabe der .css-Datei verlassen müsste, Aber das ist ok so und man muss nicht mehr herumprobieren und herumspielen 🙂

Fazit:

Themes und Module sind nun mal Erweiterungen, die man schätzen sollte. Es gibt halt CMS, wie WordPress, Drupal und Joomla mit massenhaft an Addons und Erweiterungen. Dann gibt es andere CMS, die gerade noch entwickelt werden mit viel weniger Designs, Modulen und Plugins oder auch verschiedenen Addons. In den nächsten Artikeln der Serie gehe ich nochmals auf die Handhabung des ImpressCMS ein und ich sehe jetzt schon im Portal, dass ich neue Besucher habe. Das kam ganz bestimmt durch den ersten Artikel der Serie ImpressCMS. Das ist immer gut zu wissen oder.

by Alexander Liebrecht

Artikelserie: ImpressCMS – Handhabung und visuelle Editoren

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Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks! Ihr alle habt es schon mitbekommen, dass hier bei Internetblogger.de eine Artikelserie über das ImpressCMS läuft und das ist der Teil III dieser Serie. Ich möchte mit euch über die Handhabung und die visuellen Editoren beim ImpressCMS sprechen.

Ich setze dieses CMS hier ein. Das ImpressCMS machte bei mir noch zu Beginn meiner Tests keinen so guten Eindruck, weil ich einige Module nicht zum Laufen bringen konnte. Doch im Verlaufe meiner vielen Tests zeigte es sich immer mehr, dass es halb so tragisch ist und es gibt immer noch eine englisch-sprechende Support-Community, an die ich mich bereits zahlreich wenden konnte und auch musste.

Was kann ich denn noch zur Handhabung des CMS erzählen?

Also es ist so, dass wenn ihr nur WordPress gewohnt seid, anfangs schwer haben werdet. ImpressCMS ist etwas anders und vieles wird bei euch nicht auf die Schnelle funktionieren. Ich ging bei meiner Erkundung des CMS wie gehabt vor, indem ich alles im Alleingang ausprobierte. Man kann sich ja auch irgendwo einlesen, aber dafür nehme ich mir meistens keine Zeit und versuche gleich und intuitiv etwas umzusetzen. So war es auch beim ImpressCMS.

Im ACP dieses CMS ist es eigentlich aufgeräumt und man kann noch das Admin-Theme einstellen. Das Admin-Theme iTheme kam für mich am besten und so habe ich es auch dabei belassen. Im ACP findet ihr alle Einstellungen und Optionen, die man brauchen wird, um mit dem ImpressCMS zurecht zu kommen. Es gibt die Module-Verwaltung, Plugins, Haupteinstellungen, Blockmanager, Kommentare-Verwaltung, Image-Manager und vieles andere, was man haben muss.

Habt bitte etwas mehr Geduld, wenn ihr mit dem ImpressCMS arbeitet. Anfangs muss man noch alles selbst ausprobieren, eher man Module installiert und eher man dazu übergeht, die ersten Inhalte auf der Seite zu erstellen und zu publizieren. Ich habe mir gleich mehrere Content-Module installiert. Das sind dann mal das Blog(Module imBlogging und imTagging), Artikel, News, Content und CMS. Mit dem Modul Content kann man statische Seiten erstellen und sie dann verlinken.

Diese viele verschiedenen Content-Module können auch viel Abwechslung beim Erstellen der Inhalte beim ImpressCMS bedeuten. Vielleicht kann man das gerne mitnehmen.

Nun komme ich auf die visuellen Editoren zu sprechen.

Was hat es mit den visuellen Editoren beim ImpressCMS auf sich

Beim ImpressCMS sind mehrere visuellen Editoren existent. Sie befinden sich auf dem Webspace im Verzeichnis /editors und dorthin kann man zum Beispiel den CKeditor hochladen, falls ihr damit arbeiten möchtet.

Ich habe in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht, dass der einzige Editor, welche bei mir gut funktionierte, war der Standard-Editor vom ImpressCMS 1.3.7. Mit diesem Editor kann man mit Zitaten arbeiten, PHP Code einbinden und Bilder hochladen. Diesen Editor, wenn man ihn in den Haupteinstellungen im ACP eingestellt hat, wird man auch in den Kommentaren haben und nutzen können. Der einzige Nachteil war bei mir die Tatsache, dass man in diesem Editor bei H2-Überschirften mit den H2-Tags arbeiten muss und bei Absätzen mit den BR-Tags.

Sprich, man muss beim Schreiben eines Inhaltes diese Tags im Editor verwenden, ansonsten macht es keine automatischen Absätze oder H2-Überschriften. Das ist etwas mühsam, aber man kann es so stehen lassen.

Bei anderen Editoren wurden gar keine Absätze gemacht und mit dem Ckeditor kann man im iForum keine Schnellantwort erstellen. Das war mir einfach so aufgefallen und ich hatte sogar eine individuelle Version des Ckeditors von Ckeditor.com heruntergeladen und ins Verzeichnis /editors hochgeladen. Das hat mir auch nicht geholfen. Daher mein Fazit, nur mit dem Standard-Editor arbeiten.

Mein Fazit

Das ImpressCMS ist ganz gut und man kann damit nicht so schlecht arbeiten. Es gibt viele Module und Themes, um das System nach Wunsch zu erweitern. Man wird sich an die Support-Community wenden müssen, denn manche Module zeigen Fehlermeldungen an, sodass man da im Alleingang nicht weiterkommen wird. Ansonsten ist die Contenterstellung mit dem ImpressCMS angenehm und mir gefällt insbesondere das iForum, welches ich zur Startseite gemacht habe.

Im nächsten Teil dieser Artikelserie gehe ich auf Module ein.

by Alexander Liebrecht

 

Artikelserie: ImpressCMS – Module imBlogging und imTagging

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Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks! Dieser Beitrag gehört zu meiner frischen Artikelserie über das OpenSource CMS namens ImpressCMS und in diesem Blogpost handelt es sich von den Modulen wie imBlogging für das Blog und imTagging für die Tags sowie Kategorien.

Ich finde beim ImpressCMS sehr interessant, dass man das System erweitern und mit verschiedenen Module arbeiten kann. Die Modulinstallation ist denkbar einfach und man lädt ein Modul von herunter, entpackt es lokal und lädt die Dateien auf den Webspace ins Verzeichnis /modules hoch. Danach geht man zum ACP/Backend und unter System–>Konfiguration–>Module kann die Module installieren.

Das erwähnte Blog-Modul imBlogging setzt das Modul imTagging voraus und beides geht nur bei der PHP Version 5.3, was ich so erlebt habe. Wenn ihr auf dem Server nun mit PHP 5.5 oder gar 5.6 arbeitet, so bittet euren Webhoster um Hilfestellung, damit ihr die PHP-Version anpassen könnt. Bei All-inkl und meinem Managed Server kann ich mittels eines Eintrages in der Datei .htaccess die PHP-Version festlegen, was nur für diesen Account gilt. So wurden mir nach der Installation von imBlogging keine Fehler mehr angezeigt. Falls euch gar nichts angezeigt wird und ihr nur eine weisse Seite zu sichten bekommt, so aktiviert im ACP in den Haupteinstellungen das nützliche Debug-Dashboard unter die Seite, wo es angezeigt wird. Man kann es auch in einem Popup anzeigen lassen. Unter der Seite scheint es mir aber viel praktischer zu sein.

So werdet ihr alle Fehlerchen sichten können und könnt dann wichtige Rückschlüsse aus der Sache ziehen. Wie das Modul imBlogging im Frontend aussieht, zeige ich euch auf diesem Screenshot.

impresscms-modul-imblogging-artikel-frontend

Die Blogartikel erstellt man aber schon im Frontend und man loggt sich im ImpressCMS-Portal ein, geht zum Blog in der Navigation und geht dann oben auf Beitrag erstellen oder so etwas. Artikel im Blog werden in voller Länge angezeigt und ihr könnt gerne mit dem Standard-Editor vom ImpressCMS arbeiten. Mir scheint die Sache, sprich die Schriftgrösse etwas zu klein zu sein und ich konnte in der .css-Datei die Stelle nicht finden, wo ich das für den Body ändern kann. Das muss ich es mir nochmals bei Zeiten ansehen. je nachdem, welche Schriftgrösse in eurem Browser eingestellt ist, dürfte es sich auf auf das Blog auswirken.

Artikel lassen sich kommentieren. ACP-Optionen für das Modul imBlogging habe ich keinerlei finden können und das ist so, wie es ist. Man kann lediglich mit dem Modul imTagging die Kategorien festlegen, die man dann beim Erstellen eines Blogartikels auswählen kann. Mit den Kategorien zu arbeiten, wäre schon sinnvoll.

Noch wäre es wichtig zu sagen, dass ihr im ACP euch die Berechtigungen ansehen sollt. Das sind Gruppenrechte und veranlassen das, was man als Webmaster, ihr als Admin und Gäste machen dürfen. Das Modul imBlogging taucht dort auch auf, also alles einstellen, was ihr machen dürft. Als Webmaster kann man alles anhaken und bei Gästen eben nur das, dass sie die Kategorien sehen und kommentieren dürfen. Ja, Feedback gibt es auch und auch für Gäste, aber man darf nicht mit der URL kommentieren, sprich es gibt kein separates Website-Feldchen. Das ist aber ok so und man muss es nicht immer ala WordPress haben.

Nun etwas zum Modul imTagging

Das Modul imTagging wird ebenfalls nach dem selben Prinzip installiert und man findet im ACP rechts in der Box alle installierten Module wieder. Dort gelangt man zu den Optionen des Moduls, die ihr hier auf einem weiteren Screenshot sehen könnt.

impresscms-modul-imtagging-backend-einstellungen-kategorien-und-tags

Dabei lassen sich Kategorien und Tags erstellen. Im Frontend vom Modul imBlogging finde ich aber keine Möglichkeit, Tags auszuwählen oder übersehe ich da etwas, denke nicht oder…

Jedenfalls kann man schon mal etliche neue Kategorien anlegen, was auch für die interne Verlinkung im ImpressCMS-Portal sorgen können wird.

Demnach sind beide Module sehr interessant und nützlich. Übrigens bekommt ihr beide Module nur hier in der Support-Community. Da hat sich der eine Entwickler namens David die Mühe gemacht und für uns die beiden Module in den Thread hochgeladen. Ansonsten konnte ich die beiden Module nirgends finden, auch hier nicht. Ihr könnt euch noch in meinem frisch aufgesetzten ImpressCMS-Portal gerne umschauen und falls ihr Fragen habt und ich dazu etwas weiss, dann nichts wie raus damit. So mache ich mir auch ein paar Gedanken zum Thema. Zur Not wendet euch bitte immer beim Support an diese tolle Community, wo euch immer geholfen wird.

Zu allerletzt ein weiterer Screenshot aus dem ACP vom ImpressCMS.

impresscms-administration-backendSo viele Module habe ich bereits und auf der linken Seite sind Einstellungen, die General Optionen, der Bild Manager, Kommentarverwaltung, Gruppenrechte, Nachrichten senden, Bewertungen, Smilies, Modulinstallation-Verwaltung, Banner, Google Adsense, Ränge, Templates und weitere notwendige Optionen des ImpressCMS.

Nun kann ich euch nur viel Spass bei der Arbeit mit dem doch ganz passablen OpenSource CMS ImpressCMS wünschen und ich bin derzeit am Klären mit dem Support-Forum, warum man die Kategorien im Frontend des Moduls imLinks, im Linkverzeichnis, nicht anklicken kann.

Ich werde in dieser Serie noch weitere Artikel bei Zeiten publizieren, sodass ich das Thema komplett abarbeiten und durchnehmen möchte. Bleibt an meiner Serie dran :-).

by Alexander Liebrecht