Habe ich gute oder schlechte CMS-Erfahrungen

drupal7-openenterprise-blog-frontend

Hallo liebe Leser! Da ich für diesen Moment nichts mehr über die CMS verbloggen kann, habe ich mich mit Internetblogger.de und der Google Search Console befasst. Es kann immer mal wieder dazu inspirieren, ein paar Artikelideen herauszukitzeln. Und wenn es so ist, kann man mal nachsehen, wonach denn im Falle des eigenen Blogs gesucht wurde.

Im Falle von Internetblogger.de suchte jemand nach „cms erfahrung“ und dazu möchte ich diesen Beitrag verwenden.

CMS, kostenlos und kostenpflichtige, gibt es weltweit mehr als 2000 und eines Tages werde ich viele CMS kennenlernen und testen. Bisher habe ich solche CMS kennenlernen dürfen, wie WordPress, Drupal, Joomla, Subrion, GRAV, Xoops, Geeklog, glFusion, ImpressCMS, B2evolution, PHP Fusion 7 und 9, ocPortal, in-Portal, Cloudrexx, Livestreet CMS, AltoCMS, Zikula beide Versionen, ezPublish, Backdrop CMS, Drupal Open Enterprise(Drupal 7 basierte Anwendung), etwas auch Clansphere(da muss ich noch viel machen und weitere Erfahrungen sammeln), e107 CMS(beide Versionen), BigTree CMS, 99ko(nutze ich nicht mehr) und andere, die mir jetzt nicht eingefallen sind.

Forum CMS

Foren sind auch wie CMS, denn man kann damit Inhalte verwalten, löschen und bearbeiten und bei den Foren nutze ich aktuell solche wie Fireside, AEF, myBB, SMF, WBB, XenForo, punBB, FluxBB, PHPBB, phpBBex, ElkArte, Wedge, Flarum, EsoTalk, YABB Forum, Vanilla Forums und weitere, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe.

Wie sehen denn eigentlich meine Erfahrungen damit aus?

An OpenSource und CMS gelang ich um 2013 herum und da machte ich die ersten Schritte mit Joomla und später auch Drupal 7. Noch hatte ich Drupal 6 installiert gehabt, doch löschte nach einem Jahr das noch nicht so befüllte Projekt. Mit WordPress habe ich die meisten Erfahrungen, da ich damit schon seit mehr als 8 Jahren blogge. Dennoch, wenn ich irgendwelche Codeschnippsel oder Anleitungen brauche, hole ich sie mir mithilfe der Suchmaschine Google ab. Da ist alles, was das Herz begehrt, zu finden und zu sichten.

Ich habe neulich wieder gelernt oder anders gesagt, habe mir eine neue Meinung gebildet, dass es kein bestes OpenSource oder ein kostenpflichtiges CMS gibt. Da habe ich einige Fachartikel gelesen und musste feststellen, dass es so stimmt. Wie oft hatte ich schon Probleme mit OpenSource, die ich fast alle gemeistert habe. Da hilft nur Google, Support-Foren, GitHub Support mit den Issues und die Foren auf SourceForge.net. An diese Orte kann man sich immer wenden, wenn man Probleme mit einem CMS hat.

GitHub Issues werden oft schneller abgearbeitet als in einem Support-Forum und da ich bei GitHub ein Projekt habe, wende ich mich zuerst dort an die Entwickler und Supporter.

Ich möchte eines Tages erreichen, dass ich jedes beliebige OpenSource CMS installieren und einrichten kann. Man muss viel darüber lesen, lernen und selbst ausprobieren. Zeit nehme ich mir dafür, denn es muss nicht nochmals erwähnt werden, dass CMS und Blogging meine Hobbys sind.

Immer mehr und vor allem neuere CMS erfordern die Installation eines Composers. Infos dazu findet man auf GetComposer.org. Wie man Composer installieren kann, kann man hier schon noch erwähnen und es ist leicht und geschieht mittels SSH und der Kommandozeile.

Der SSH-Befehl für die Composer-Installation lautet daher so.

curl -sS https://getcomposer.org/installer | php

So wird Composer installiert und Composer aktualisieren, geht mit diesem SSH-Befehl.

php composer.phar update

oder

php56 composer.phar update

oder

php70 composer.phar update

Dabei werden alle Komponente mit der Konsole heruntergeladen und tauchen dann im FTP-Account auf. Es ist auch das Verzeichnis /vendor, den man dann haben wird.

Falls ihr den Composer in einem bestimmten Verzeichnis im FTP-Account installieren müsst, so navigiert zu diesem Unterverzeichnis mit diesem SSH-Befehl.

cd MeinUnterverzeichnis

Und dort dann die Installation des Composers, wie oben beschrieben, ausführen. Das sollte so klappen und falls nicht, fragt mich nochmals. Vielleicht kann ich auch helfen.

Immer mehr CMS erfordern den Einsatz der Kommandozeile, weil Composer installiert ist. Man kann zum Beispiel das GRAV CMS, welches ich hier im Einsatz habe, nur mit dem Composer installieren und eben via SSH. Es wird ein neues Unterverzeichnis namens /grav angelegt und euer Admin-Login ist dann unter /grav/admin mit den Login-Daten, die man vorher erstellt hatte.

Auch das Aktualisieren eines CMS geht wesentlich schneller, wenn man sich der Kombination aus Kommandozeile und FTP bedient. So mache ich das jetzt nur noch. Es geht zügig, man ist schneller durch, andere Aufgaben warten schon und keine Zeit, lange auf etwas zu warten 😉

Meine Lieblings-CMS

Meine Lieblinge sind Worpdress, PHP Fusion, Subrion und nun auch GRAV CMS. BigTree CMS ist auch für euch Blog geeignet. Drupal und Joomla sind auch ganz gut und ich nutze sie gerne. Ich habe erst vor kurzem etwas mühsam, aber dennoch die Installation von Drupal 8.0.2 vollbracht. Das sind weitere neue Erfahrungen, die man sammelte.

Joomla ist insofern gut, wenn richtig eingerichtet und alles eingestellt, kann man ein ganzes Leben damit arbeiten. Ein Blog geht bei Joomla entweder so, weil es Blogfunktionen hat oder man nehme Komponenten wie EasyBlog und/oder K2. K2 setze ich unter http://internetblogger.info ein. Man muss sich bei Joomla viel viel Zeit lassen und man wird es mögen, aber nicht gleich nach der vermutlich schwierigen Installation, so wie ich es 2013 hatte. 6-8 Mal installierte ich neu, bis es gesessen hat.

joomla-2-5-blog-startseite-im-frontend-auf-wpzweinull-ch

Aber mich durchbeissen, wollte ich gleich von vornherein. Da kann ich es doch nicht sein lassen und bisher habe ich nur ein CMS durch den Webhoster installieren lassen. Das war ezPublish, es war wirklich nicht zu nachvollziehen und ich konnte die englische Anleitung nicht aufs Wort entziffern.

ezPublish läuft bei mir derzeit unter http://ezpublish.wpzweinull.ch/ger. Mit ezPublish kann man gut arbeiten, muss auch hier sich viel Zeit lassen und das Backend vor allem alle Bestandteile genauestens studieren bzw. gut erkunden. Das Bloggen damit ist möglich und ich habe da mitbekommen, dass man ezPublish via SSH updaten kann. Nur Fehlermeldungen hatte ich danach etliche und musste mir aushelfen. Ich fummele dann solange an der Installation, bis sie funktioniert. Ans Aufgeben denke ich eher selten.

eZ Publish Portal auf der Startseite - Landing Page Home

Aber lasst euch gesagt sein!! Falls ihr heute ein CMS nicht installiert bekommt und ihr wirklich, aber auch wirklich schon alles versucht habt, lasst euch Zeit. Denkt über das CMS nach, wartet ein paar Wochen ab und probiert es erneut. Das Gehirn muss das Erlebte erst verarbeiten und da kann man nicht hintereinander nur installieren. Es wird klappen und studiert aufmerksam meistens englische Tutorien.

Ich musste feststellen, dass das Englische, in welchem die meisten Tutorien geschrieben sind, mehr oder weniger verständlich ist. Man benutzt auch viel Fachsprache, die man etwas kennen könnte, falls man schon lange CMS testet. So kann man besser nachvollziehen, was was ist und kann es dann anwenden.

Was ist PHP Fusion 9 für ein CMS

Nun ja, es ist einer meiner heutigen Lieblinge. Das ist schon fast ein persönliches Anliegen von mir, denn ich die Entwicklung dieses CMS seit November 2014 verfolgt habe. Aktuell ist es PHP Fusion 9.0 RC2, die man in den News auf PHP-Fusion.co.uk herunterladen kann. Ich arbeite mit diesem SMS-Kandidaten hinter diesem Linkverweis. Ich zeige euch hier schnell das Frontend, denn ich auch Bilder in diesem Artikel verwenden möchte.

PHP Fusion 9.0 RC 1 Frontend

Ich habe bei PHP Fusion 9 mitgeholfen und meldete Bugs/Fehler, die ich fand und meine eigene Installation setzte ich mindestens 8 Mal immer wieder neu auf. Aber gut, ich war auch zwischendurch sehr enttäuscht davon und wollte aufgeben und es nie wieder testen. Doch nach einer Weile habe ich verstanden, es ist lediglich die Entwicklungsphase, Alex, und da muss man den anderen einfach Zeit lassen. Es ergibt sich alles und heute schon RC2. Die Finalversion ist nicht mehr hinter den weiten Bergen.

Über PHP Fusion 9 habe ich heute schon hier im Blog geschrieben und wie gesagt, ich mag das CMS sehr.

Was ist mit dem Subrion CMS

Es ist auch einer meiner guten OpenSource CMS, wohl bemerkt auf Englisch. Das störte mich noch nie, denn das CMS-Testen geht oft auf Englisch, weil OpenSource – global gesehen – viel englische Sprache hat. Mit dem Subrion CMS sammelte ich gute Erfahrungen und nachdem ich das Backend entdeckt und erkundete, konnte ich dazu übergehen, interessante Plugins und ein neues Theme zu installieren.

Derzeit habe ich mein Subrion CMS Blog hinter diesem Link und ich mache auch Werbung für Subrion, wie ihr anhand des Banners in der Sidebar hier sehen könnt. Ich arbeite mit den Jungs von Subrion zusammen und wenn ich mal Fragen an die habe, dann nichts wie raus damit. Subrion im Frontend, die Version 4.0.2, sieht so aus.

subrion-cms-4-0-2-online-blog-frontend

Das sieht ansprechend aus und man kann damit leben. Euer Theme könnt ihr euch durch das Backend unter Themes aussuchen. Bei WordPress will ich nicht mit einem Standard Theme arbeiten, ausser auf einigen Blogs und im Falle von Twenty Sixteen. Bei Subrion arbeite ich mit einem Standard Theme, welches man nach der Installation verpasst bekommt hat.

Subrion bietet euch Nutzern das Blog, die News, kostenlose Plugins, kostenpflichtige Packages, wie das Artikelsystem und andere. Es gibt entweder Disqus oder Livefyre-Kommentare, was so erstmals auch kein Problem ist. Wie ihr lest, kann man es nicht bei allen OpenSource CMS, wie bei WordPress haben. Bei manchen CMS muss man mit Disqus arbeiten und bei WordPress-Blogs wird das nicht gern gesehen, bis auf einige Ausnahme-Blogs, die es doch noch nutzen.

Nun komme ich zum Schluss und möchte mein Fazit verfassen.

Mein Fazit zu den eigenen CMS-Erfahrungen

Erfahrungen habe ich gute und weniger gute. Man darf nicht aufgeben, wenn man bei der Installation eines CMS nicht weiterkommt. Solange ihr gutes Webhosting mit einem php-basierten Server oder dem Webspace habt, könnt ihr sehr viele CMS installieren. Und es ist auch so, dass man vorteilhafterweise mit der Konsole umgehen können muss. Das lässt sich nicht mehr vermeiden, wenn man sich noch mehr entwickeln und wachsen möchte.

Ich würde mich darüber freuen, wenn ich weiterhin an neue CMS herankäme, was man so nicht wissen kann. Die üblichen Quellen sind schon abgegrast und neulich kam ich per Zufall an das GRAV CMS, welches ich nun als Blog hier habe. So muss man die Augen offen halten und schauen, was noch alles kommt.

Wie sehen eure CMS-Erfahrungen aus?

Freue mich auf euer Feedback.

by Alexander Liebrecht

Autor: Alexander

Ich bin 33j. jung, befasse mich mit dem Blogging, dem Webmastern und bin in den bekannten Social Networks wie Twitter, Facebook und Google+ aktiv. Weitere Blogs von mir sind solche wie Liebrecht.cc und Wpzweinull.ch. Ansonsten treibe ich gerne Sport und fotografiere gelegentlich mit meiner Canon-Kamera.

14 Gedanken zu „Habe ich gute oder schlechte CMS-Erfahrungen“

  1. Pingback: CMS Erfahrung
  2. Vielen Dank nochmals für die Verlinkung, der Pingback ist aufgetaucht. Ja, so in Richtung SEO dachte ich nur etwas, weil eben danach gesucht wurde und diesen Inhalt wollte ich gerne bereitstellen und überhaupt inspiriert mich die Search Console in Google. Man kann mal sehen, bei mehr als 2100 Suchanfragen, was da alles kommt.

    Wenn ich das mal durchgehe, kann ich an neue Artikelideen denken und da entsteht etwas.

    Mal sehen, ob diese 20 Suchende hier aufkreuzen, denn hier warte ich auf sie 😉

    1. Kirby CMS ist meines Erachtens nach für Blogbeginner ungeignet, weil das Blog damit nicht gleich da war. Man musste dort viel mehr dafür machen. Ich hatte es mal kurz angetestet, gab schliesslich auf, weil irgendwas massiv störte. Daher habe ich Kirby CMS nicht mehr im grossen Umfang behandelt.

      Ich kann das GRAV CMS empfehlen, denn das ist auch ein Flat File CMS, textbasiert und man kann damit recht schnell zu eigenem Blog kommen.

      Alexander kürzlich veröffentlicht…Lange liess ich mich hier nicht mehr blicken – schade drumMy Profile

  3. Sagen wir es mal so: Joomla finde ich durchaus ein angenehmes CMS, für meine eigene Projekte bleibe ich aber gerne auf WordPress – die 5-Minuten-Installation und die Breite der angebotenen Plugins ist schlicht unschlagbar!

  4. Ja, das wird immer wieder betont, das mit WordPress. Es ist derzeit fast nicht zu schlagen. Aber auch las ich darüber, dass manche Blogger ein viel schlankeres CMS haben möchten.

    Ich lerne aktuell textbasierte Flat File CMS kennen und wenn ich mehr Erfahrungen darin habe, werde ich es hier auf Internetblogger.de gerne behandeln.

    Bei Joomla sagen die einen Ja, die Anderen eher ein NEIN. Das ist immer sehr unterschiedlich und hängt wahrscheinlich davon ab, was für ein Projekt man haben möchte. Das Blog mit Joomla kann mit der Komponente K2 oder der kostenpflichtigen Komponente EasyBLog umgesetzt werden.

    Alexander kürzlich veröffentlicht…3 interessante aktuelle Aktionen in der BlogosphereMy Profile

  5. Ich war auch lange ein Fan von WordPress. Die Fülle der Plugins macht es aber inzwischen zu unübersichtlich für unbedarfte Nutzer.
    Bin daher dankbar für „flache“, einfache CMS-Empfehlungen.

    Viele Grüße,
    Matthias

  6. Hallo Matthias,
    da habe ich eine passende Quelle für dich unter https://github.com/ahadb/flat-file-cms. Es geht dabei um textbasierte Flat File OpenSource CMS und ich bin seit zwei Wochen dabei, langsam meine Schritte damit zu machen. Begonnen habe ich mit dem Grav CMS, welches unter http://wpzweinull.ch/cms/gravweblog/grav installiert ist.

    Heute installierte ich das Bludit CMS und das hier:> http://wpzweinull.ch/cms/bludit. Sobald meine Erfahrungen für einen ausführlichen Bericht ausreichen, wird alles hier bei Internetblogger.de auftauchen und verbloggt. Schaue mal nach ein paar Wochen wieder rein. Ich kann dir viele CMS-Empfehlungen geben.

    Falls du an ein eigenes Portal denkst, so empfehle ich dir sofort PHP Fusion 9.0 RC2:==>Schaue unter http://php-fusion.co.uk und live siehst du es hier. Die Finalversion davon erscheint in diesem Jahr irgendwann mal.

    GRAV CMS und Bludit CMS sind textbasiert und der Seitenaufbau ist viel schneller, als würde man mit einer mySQL-Datenbank arbeiten. Ob es die Zukunft der OpenSource CMS-Systeme ist, kann ich dir wegen fehlender Erfahrungen noch nicht sagen. Ich befasse mich gerade ausführlich damit.

  7. Ja, sieht so aus, das ist ganz richtig, um die 2000 weltweit. Ich sehe es auch so und da muss man schauen, was man für eine Art einer Webseite aufbauen will. Da kann man gleich sich informieren, was es so gibt. Im Falle eines einfachen Blogs ist WordPress mein Kandidat Nummer One!

  8. Persönlich finde ich die Themes von Joomla eleganter gelöst, als bei WordPress. Allerdings ist dann WordPress, besonders die neuesten Versionen, wirklich einfach für Einsteiger und auch ich hab nun auf Netzpropaganda.de wieder WP aufgespielt. Eben weil es mobiler vom Smartphone auch simpler zu bedienen ist.

  9. Hm…schwierige Frage und ich mag das neue WordPress-Themen Twenty Sixteen und auch dieses hier im Blog 😉

    Aber natürlich sind auch auch etliche schöne Joomla Templates existent, so ist es ja nicht. Nichts gegen unser liebstes WordPress, hat zwar ab und an Sicherheitslücken, die aber schnell geschlossen werden. Aber ein passables OpenSource CMS.

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