WebmasterFriday: Blogparaden und andere Vernetzungsmöglichkeiten

Es ist mal wieder soweit und beim letzten WebmasterFriday ging es um das Thema eBooks, ein Thema, zu welchem ich hier noch was schreiben werde, aber erst später. Jetzt habe ich auf der Seite WebmasterFriday.de ein aktuelles Thema entdeckt, nämlich Blogparaden und weitere Vernetzungsmöglichkeiten für Blogger. Man ist vielleicht ein Neueinsteiger und möchte sich vernetzen, findet aber auf Anhieb nicht, was man machen und wo man teilnehmen könnte. Blogparaden bieten dabei einen guten Einstieg, sei man alter Hase im Blogging oder ist man ein Beginner. Beides funktioniert.

Es wurden einige Fragen initiiert, die ich hier mal formulieren möchte:

  • Welche Blogparaden kennt man ausser WebmasterFriday noch?
  • Wo hat man schon mal mitgemacht?
  • Gibt es bestimmte Verhaltensregeln bei einer Blogparade?
  • Hat man schon mal selbst eine eigene Parade ins Leben gerufen?
  • Was sollte bei einer eigenen Blogparade beachtet werden?
  • Welche vergleichbare Aktionen gibt es noch, wodurch man sich wunderbar vernetzen könnte?
  • Was sind Nachteile einer Blogparade und warum schlafen einige Paraden nach einer Zeit eher ein?
  • Was ist der eventuelle Grund dafür?

Nun bevor ich mit der Beantwortung der Fragen fortfahre, möchte ich hier ein passendes Bild fürs Netzwerken einbinden. Das Bild entstammt meinem Account auf Shutterstock.com.

Network oder Netzwerken

Derzeit läuft eine Blogparade hier bei mir und man kann noch bis Ende November teilnehmen. Ich habe ja die Blogparaden-Seite im RSS-Reader abonniert und schaue dort hin und wieder vorbei. Derzeit gibt es keine Blogparaden, welche mit einem web-affinen Themen zu tun hat. Bei einem web-affinen Thema können die meisten Blogger teilnehmen. Daher kann ich hier keine andere Blogparade mehr verlinken.

Ich habe schon bei vielen Paraden mitgemacht und meine letzte war Top 10 meiner Webseiten und wurde vom Blog Juiced.de inittiiert. Zudem gab es eine Blogparade auf Ehtio.de und es handelte sich dabei vom Thema Social oder asocial. Daran habe ich gerne teilgenommen, da ich eher ein sozialer Blogger und Webmaster bin.

Gewisse Verhaltensregeln gibt es immer und meistens muss man die auch beachten, damit die eigene Teilnahme gilt. Meistens ist eine der Regeln die Teilnahmefrist, aber es gab auch schon Zeiten, wo ich ausserhalb der Frist an einer Parade teilgenommen habe. Das Thema bleibt ja auch weiterhin aktuell, daher kann man es so auch machen.

Oh ja, ich habe schon etliche Blogparaden ins Leben gerufen und kann was vorweisen. Aktuell läuft eine Parade hier auf dem Blog noch bis Ende November und es werden weitere Teilnehmer gesucht. Zudem gab es eine Blogparade über Twitter hier bei mir, was aber schon ein paar Jahre zurückliegt. Des Weiteren gab es eine eigene Parade zum Thema welchen Browser verwendest du?

Aber es gab noch eine andere Parade, nämlich zum Thema Welches CMS benutzt du? Daher kann ich da auf einige Erfahrungen zurückblicken und bis jetzt waren diese Paraden erfolgreich.

Bei einer eigenen Blogparade sollte man beachten, dass sie nicht zu kurz kommt und ich persönlich empfehle, die Frist auf 6 Wochen anzuheben, damit auch möglichst viele Blogger genügend Zeit haben, daran teilzunehmen. Im Sommer ist es immer recht schwierig, jemanden für eine Parade zu begeistern, aber im den kalten Jahreszeiten umso einfacher.

Blogparaden sind ein schöne Abwechslung auf jedem Blog und man kann sich in erster Linie wunderbar vernetzen und verlinken. Vergleichbare Aktionen neben dem WebmasterFriday und einer Blogparade kenne ich leider nicht. Gibt es denn welche, frage ich mal meine Leserschaft?

Nun es kann manchmal passieren, dass nach einem anfänglichen Boom bei einer Parade nach einer Zeit alles einschläft. Die Parade macht sich nicht von alleine bekannt und man muss unbedingt nachhelfen und diese in solchen Orten im Internet promoten wie Blogtotal, Blogparade.de, BloggerUnited und Blogger-in-aktion. Und natürlich muss man zwischendurch auch Social Media Signale setzen lassen, indem man Social Media Buttons in den Artikeln anbietet. Dann dürfte es mit einer Blogparade erfolgreich laufen und so nach und nach wird sie sich herumsprechen und bekommt ein gewisses Mass an Aufmerksamkeit.

Kurze Blogparaden kann ich keineswegs empfehlen, denn so bekommt man nicht das Ergebnis, welches man sich vll. gewünscht hat. Man kann auch einen Zwischenstand der Blogparade nach 3 Wochen der Dauer bloggen. Das hilft auch und hin und wieder bekommt man dadurch neue Teilnehmer und weckt deren Interesse.

So nun wäre das alles von mir zu diesem Thema und wie gewöhnlich stelle ich ein paar Fragen an meine Leserschaft.

Was haltet ihr von Blogparaden und dem WebmasterFriday?

Nehmt ihr gerne daran teil?

Wie sieht es mit der Eigeninitiative aus, indem ihr eine eigene Parade startet?

Nicht zu vergessen, dürfen auch die Verlinkungen zu den anderen teilnehmenden Blogs, was ja auch der Sinn der gemeinsamen Sache ist.

Schmid.pw hat noch keine eigene Parade ins Leben gerufen

Perfect-seo.de erklärt den Nutzen von Blogparaden

AV100.de empfiehlt, an Blogparaden teilzunehmen

Basic-tutorials.de schreibt, dass man sich als Initiator einer Blogparade etwas bemühen sollte, damit diese nicht zum Einschlafen verurteilt ist

Tages-gedanken.de schreibt, dass es bei Nischenblogs schwierig sein könnte, an einer bestimmten Blogparade teilzunehmen

by Alexander Liebrecht

Bildquelle by Julynx  seitens Shutterstock.com

P.S. natürlich gibt es noch Blogger-Gruppen bei Facebook und Google+, wodurch man sich vernetzen kann.

Autor: Alexander

Ich bin 33j. jung, befasse mich mit dem Blogging, dem Webmastern und bin in den bekannten Social Networks wie Twitter, Facebook und Google+ aktiv. Weitere Blogs von mir sind solche wie Liebrecht.cc und Wpzweinull.ch.Ansonsten treibe ich gerne Sport und fotografiere gelegentlich mit meiner Canon-Kamera.

12 Gedanken zu „WebmasterFriday: Blogparaden und andere Vernetzungsmöglichkeiten“

  1. Hallo Alex, schöner Beitrag zum Thema. Ich finde auch, zu kurz sollten Blogparaden nicht sein (außer dem WebmasterFriday). Gerade für Neu-Initiatoren minimiert sich durch längere Laufzeit m.E. die Gefahr, dass zu wenige daran teilnehmen. Das wäre ja doch – na sagen wir zumindest – sehr schade. Und solch ein Zwischenfeedback ist doch ne gute Sache. Danke sehr herzlich fürs erwähnen.
    HG Hans

  2. Vier bis sechs Wochen Dauer für eine Blogparade ist okay, wenn sie länger dauert besteht vermutlich die Gefahr, dass das Projekt einschläft. Eine Dauer von einer Woche kann sich vermutlich nur eine etablierte Seite leisten, sonst besteht die Gefahr, dass sich niemand beteiligt.
    Ähnliches kenne ich von verschiedenen Bücherblogs, da gibt es beispielsweise den Top Ten Thursday, eine Art Blog-Parade, bei der jeden Donnerstag ein bestimmtes Thema vorgegeben wird und die teilnehmenden Blogs eine Top Ten erstellen.
    Auch von Bücherblogs kenne ich die Challenges, die teilweise auch etwas länger gehen (manchmal sogar über ein Jahr): Man muss innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens eine Aufgabe erfüllen und in seinem Blog darüber berichten. Tatsächlich scheinen Bücherblogs sehr erfinderisch zu sein, was das Vernetzen anbelangt, von wegen „Lesen macht einsam“.

  3. Es gibt schon zahlreiche Aktion in der Blogosphere, durch welche man sich vernetzen kann und da sind dem User keinerlei Grenzen gesetzt, was ich auch gut finde.

    Von Blogparade hätte man mehr, aber es ist noch nach wie vor so, dass viele mit einer eigenen Parade eher zögern und es wurden schon extrem viele Themen abgehandelt, so dass man sich wirklich hinsetzen muss und kreativ sein müsste, um auf Neues zu kommen.
    Alexander kürzlich veröffentlicht…Schreibt ihr auch in anderen Foren?My Profile

  4. Selbst eine Blogparade zu veranstalten ist lustig, lehrreich und spannend zugleich und kann ganz schön viel Arbeit machen.
    Was ich bisher noch gar nicht gelesen habe (und auch selbst nicht daran dachte), ist der Aspekt, dass man bei Blogparaden auch ganz schön viel lernen kann und Anregungen erhalten wird.
    LG
    Sabienes

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