Glossy-Displays von Apple: Verletzungen nicht ausgeschlossen

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Wegen ihrer starken Reflexionen ist es nicht erlaubt Hochglanz-Displays in einigen Ländern aus Arbeitsschutzgründen in Betrieben einzusetzen. Dennoch lassen sich einige Hersteller – an vorderster Front hier Apple – nicht davon abhalten, Geräte mit stark spiegelnder statt entspiegelter Oberflächen zu produzieren. Eine deutlich bessere Farbdarstellung ist hierbei der Vorteil. Kritik juckt Apple dabei anscheinend wenig; trotz anklagender Stimmen ist Apple bis jetzt nicht von seinem Kurs abgewichen.

Heftige Kritik kommt jetzt aus Australien, von der Queensland University of Technology (QUT) in Brisbane. In deren Arbeitsschutzbedingungen gibt es mittlerweile einen eigenen Eintrag, speziell für die Apple-Displays. Unter dem Titel “High Gloss Computer Screens” beschreibt eine Universitätswebseite die Gefahren, die von den Glas- oder High-Gloss-Bildschirmen von Apple ausgehen.

Um durch die stark glänzenden Reflexionen nicht gestört zu werden, würden viele Apple Nutzer eine ungesunde Körperhaltung einnehmen und riskierten dadurch Verletzungen, u.a. Rückenbeschwerden. Sicher kann man davon ausgehen, dass diese Ermahnungen etwas übertrieben sind, dennoch hielt die australische Universität ihre Studie für sehr wichtig und veröffentlichte ein Pamphlet mit Informationen wie man sich schützen kann. Darin rät die Universität zum Kauf anderer Bildschirme, die entspiegelt statt hochglänzend sind.

Wer dennoch nicht auf sein Apple Mac Book verzichten möchte, dem empfehlen die Australier nicht zu lange vor Glossy-Bildschirmen zu arbeiten, um die Belastung zu minimieren. Da dies als Arbeitender jedoch oft nur schwer einhaltbar ist, empfiehlt sich der Kauf einer OnScreen Displayschutzfolie für Apple. Spiegelungen des Displays werden dadurch erheblich verringert und gleichzeitig ist ein optimaler Schutz vor Staub, Schmutz und Kratzern gegeben.

Ob Apple sich die Informationen der australischen Universität wohl zu Herzen nehmen wird und wieder auf entspiegelte Displays umsteigen wird? Eher unwahrscheinlich. Als Nutzer muss man sich wohl entscheiden, ob einem die eigene Gesundheit oder die bessere Farbdarstellung und der Touch eines Apple Mac Book vorgeht.

by Florian König

About the author

Florian Koenig wrote 4 articles on this blog.

Nach dem Studium an der Fachhochschule Rosenheim, das Florian König mit einem Auslandssemester in Frankreich verband, begann er seine berufliche Laufbahn im B2B-Marketing bei der European Computer Telecoms AG in München, einem europaweit tätigen Anbieter für intelligente Mehrwertdienste im Mobil- und Festnetzbereich. Hier organisierte Herr König unter anderem die Messeteilnahmen der Firma an der CeBIT und dem 3GSM Worldcongress, gestaltete die Kommunikationsmaßnahmen rund um die 7-sprachige Firmen-Website, erdachte Direktmarketing-Aktionen für die Vertriebsniederlassungen und betreute das Firmensponsoring des Münchener Kammerorchesters. Anschließend war er bei der PeterPays AG in München, Betreiberin der Portale Peterzahlt.de und Peterzahltaus.de, im Medien-Marketing tätig und war neben der finalen Implementierung des Firmenauftrittes auf Peterpays.com auch für kreative Konzepte für Medienkunden und das Kampagnenmanagement der auf dem Telefonieportal Peterzahlt.de geschalteten Werbevideospots verantwortlich. In seinem neuen Aufgabenbereich wird Herr König bei der Danto GmbH nun das Online-Marketing und den Vertrieb in den klassischen Bereichen verantworten.

Posted by danto   @   18 Juni 2009 10 comments
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10 Comments

Comments
Jun 19, 2009
09:07
#1 mr.gene :

Ob ein spiegelndes Display wirklich so schädlich ist oder nicht, möchte ich nicht beurteilen, sicher bin ich mir aber, dass entspiegelte oder matte deutlich angenehmer sind. Ich habe mir vor einiger Zeit einen neuen Laptop gekauft und seit dem bin ich auch Besitzer eines ultra coolen irgendwas Display, welches leider spiegelt. Etwas anderes bekommt man ja leider nicht mehr, es sei denn man kauft die ultra-high-end Businessclass oder nen Netbook.
Ich hab aber ein wenig aufgepasst, so schlimm spiegelt meins zum Glück nicht – Matt wäre mir trotzdem lieber gewewsen ;)

Jun 19, 2009
16:08

Vielleicht sollte man sich mal an Apple wenden. Obwohl die halt wahrscheinlich nicht bereit sind auf ihr Design und ihr Profit zu verzichten. Aber mit einer Folie kann man zumindest mal die schlimmsten Spiegelungen bestreiten…
Und das nächste mal greif ich dann einfach zum Netbook. Ist ja auch schick und hoffentlich entspiegelt…:-)

Author Jun 20, 2009
00:18
#3 Alex
Twitter:
:

@Mr.Gene,
ich habe dieses Notebook von Acer Modell Aspire 7730G und es spiegelt auch etwas. Habe zuhause in BRD einen ca. 3 Jahre alten Acer Display mit 4 ms und das ist wesentlich angenehmer für die Augen als dieses neues Notebook.

Ich kann zu sehr verspiegelte Displays einfach nicht ab und da ich sehr viel daran sitze, muss ich echt aufpassen:-) Daher etwas matter ist immer besser, da gebe ich dir recht.

@Florian König,
danke für diesen interessanten Artikel und ich habe mich beim Lesen gleich an alle meine Bildschirme und Displays, welche ich bisher hatte, erinnert. Verspiegelt oder nicht, das Allerschlimmste, was ich mir niemals im Leben wieder antun werde, sind diese alten CRTs. Das geht ja wohl gar nicht mehr:-)

Wollte fragen im Speziellen bezüglich dieser Folie. Wie ist das? Ich kann es einfach ohne bleibende Rückstände an dem Display meines Notebooks anbringen?? Hilft das wirklich bzw. mindert es die Verspiegelung, da so manche Notebooks extrem verspiegelt sind:-(

P.S. mich freut es sehr und wir wurden mit diesem Beitrag von ZDNET verlinkt und zwar in einem aktuellen Beitrag. Vielen Dank!
Grüsse..

Jun 22, 2009
14:55

Hier ein paar Informationen bzgl. der OnScreen Displayschutzfolie.
Die Schutzfolie bietet

1. optimalen Schutz vor äußeren Einflüssen (auch vor den klebrigen Schokoeisfingern der Kiddies;-))
2. eine erhebliche Verringerung der Spiegelungen
3. Selbsthaftung und kann rückstandsfrei wieder abgezogen werden
4. eine Verringerung der Lichtreflexionen um bis zu 90%
5. eine antireflektierende Oberfläche
6. eine Made in Germany Handarbeitsproduktion (also keine Billig Ware aus Fernost)

Hat sich für mich auf jeden Fall bewährt; aber probieren geht ja wohlweislich über studieren…;-)

Author Jun 22, 2009
17:10
#5 Alex
Twitter:
:

Hi Florian,
hast du es schon gesehen, dass dank deinem Gastbeitrag wir im Portal ZDNET verlinkt worden sind. Den Link findest du im letzten Kommentar ganz unten:-) DAs ist doch schon mal sehr erfreulich, wenn du mich fragst.

Danke für dein Hintergrund-Feedback und die Infos nützen einem jedenfalls. Also das wollte ich gerade sagen, dass man es mit keinem Produkt aus dem ChinaTown:-) vergleichen sollte.
Grüsse..

Jun 22, 2009
17:47

Oh ja; habe die Verlinkung gerade gesehen. Das ist doch wunderbar…:-) Danke für die Info!

Grüsse…

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