Wie kann man im Web anonym Surfen?

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Das ist einer der wichtigen Aspekte in Bezug auf die Preisgabe oder Bekanntmachung vertraulicher Daten beim Surfen im Web. Das beginnt schon mit dem Abspeichern von Cookies seitens der Webseiten-Eigentümer fast unzähliger Internetseiten, die man beim Surfen besucht. Cookies sind dabei kleine Dateien, die bestimmte Besucher-Infos enthalten. So wird man zum Beispiel beim Online-Shopping im dem Shop erkannt, wenn man zum Beispiel etwas im Warenkorb hinterlegt hat, wird man durch das Ablegen eines Cookies als wiederholter Besucher erkannt und kann somit mit demselben Identitätsstatus auf den Warenkorb zugreifen.

Ein Cookie findet einen reservierten Platz in der ersten Reihe, ironisch gemeint, wenn man an die Weitergabe von vertraulichen Daten denkt. Daher empfehle ich mit diversen Tools wie CCleaner oder auch TuneUp täglich nach dem Surfen im Web alle Cookies von der Festplatte zu löschen. Wenn man zum Beispiel einer Webseite im Internet besucht und dabei bereits die Email-Adresse beim Einloggen in der Dateneingabe steht, deutet es daraufhin, dass der Webserver einen Cookie auf dem Rechner des Besuchers abgelegt hat. Neulich habe ich ein Internetauftritt namens Anonymouse entdeckt. Es ist ein deutschsprachiger Anbieter, mit dem man im Web ohne die Bekanntmachung der sensiblen Daten, surfen kann.

Der Dienst ist, laut den Angaben auf der Startseite, kostenlos und schnell. Man tippt zu besuchende Webseite dort ein und schon beginnt mit diesem Schritt das sichere und anonyme Surfen im Netz. Es geht aber noch sicherer, indem man ein VPN einrichtet. VPN ist ein virtuelles privates Netzwerk, was einem Benutzer erlaubt, die Daten verschlüsselt zu senden und ebenfalls zu empfangen. Man kann mit jedem Betriebssystem ein solches Netzwerk erstellen. Dafür habe ich mal auch einen Screener gemacht, dabei habe ich folgende Schritte ausgeführt : Start –>Systemsteuerung–>Netzwerkverbindungen–>Verbindung erstellen und als Endergebnis entstand die untere Abbildung.

VPN-Verbindung in Windows herstellen

Der notwendige Schritt zum Erstellen eines VPN’s, indem man mit der zweitverfügbaren Option weiterfährt, ist hierbei hervorgehoben. Die Anbieter solcher Netzwerke bieten einen ca. 25 Gb grossen Datenübertragungsvolumen im Monat, was auch nicht all zu viel ist. In einem VPN kann man so gut wie sicher im Internet anonym surfen, ohne das die Daten in die Hände anderer böswilliger Datendiebe und vor allem Hacker gelangen. Eine 100-prozentige Sicherheit kann jedoch niemand bieten.

Nachteilhaft bei vielen Anonymisierungsdiensten ist es, dass einige notwendige Komponente eines herkömmlichen Webbrowsers abgeschaltet werden und die schon erwähnte Cookies ebenfalls gesperrt werden. Dadurch kann man keine Internetseiten, die den aktivierten Java-Script oder einen aktivierten Cookie erfordern, anschauen. Auf der Webseite Anonym-Surfen lassen sich des Weiteren nützliche und interessante Infos zum Thema Anonymes Surfen finden.

Ich persönlich benutze solche Tools wie oben nicht, da man ohnehin schon mehrfach eigene Daten auf irgendwelchen Servern gespeichert ließ, ohne es selbst zu wissen. Vor allem als Webmaster oder Blogger bzw. Webseitenbetreiber ist es gar nicht möglich, irgendwelche Aktionen im Web ganz anonym durchzuführen.

by Alexander Liebrecht

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Ich bin ein 30-jähriger Blogger, Web-Enthusiast, Facebookler, Twitterer, Google+ User und gelegentlicher Hobby-Fotograf.

Posted by Alex   @   28 Dezember 2007 2 comments
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2 Comments

Comments
Okt 8, 2008
02:40

Nicht schlecht die Idee aber wer sollte sowas eigentlich brauchen.

Author Okt 17, 2008
17:53
#2 Alex
Twitter:
:

@Internet Benzer,
naja zumindest sollte so es angeblich moeglich sein, aber ich denke mal, dass im Netz nichts Anonymes gibt und wenn man schon so paranoid waere, sollte man das Internet doch lieber sein lassen.

Ist eben meine Meinung.
Gruesse…

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